Allgemein, Aufklärung, Erfolg

Beispiel


Sign Language Interpreter
Quelle: http://www.freeimages.com/photo/american-sign-language-1309076 @Julia Freeman-Woolpert

Letzte Woche war ich wieder Mal in den Niederlanden um meine Mutter zu besuchen. Neben einer angenehmer Zeit mit meiner Mutter und meistens einen Treff mit meiner Verwandtschaft, versuche ich öfters auch das Angenehme mit dem Nützlichen zu kombinieren.
Diesmal stand etwas Besonderes geplant. Ich durfte einen Vortrag halten für die Nierderländische Stiftung Plötzlich und Spätertaubten.
Eine spannende Ereignis und ich hatte mich natürlich sehr gut vorbereitet. Eine zusätzlicher Stress war, das ich unbedingt vorher mein Buch auf Niederländisch übersetzen und publizieren wollte. Zum Glück hat das auch geklappt und ich konnte mich weiter auf den Vortrag konzentrieren.

Der Vortrag selbst war für mich eine Probe, da dies das erste Mal war und hier in der Schweiz ebenfalls zwei Vorträge geplant sind.
Ungefähr 30 Personen waren anwesend, sowohl Hörend und Hörbeeinträchtigt. Alles war sehr gut organisiert und es gab sogar 2 Dolmetscher anwesend: ein Gebärdendolmetscher únd ein Schreibdolmetscher. Für mich war diese Organisation Vorbildlich. Durch die Anwesenheit der Dolmetscher konnte jeder den Vortrag folgen. Und so sollte es eigentlich immer sein!
An der Zusammenarbeit mit den Dolmetschern musste ich mich ein wenig Gewöhnen, schliesslich bin ich immer an der Seite der Zuhörer, aber es funktionierte wunderbar. Diese schöne Erfahrung hat mein Vertrauen für die nächsten Vorträge verstärkt.

Weil ich als Kind in der Schule gemobbt wurde, habe ich immer noch eine Hemmung für öffentliche Auftritte. Ich träume von totalen Blackouts und allen Fehlern die man bei so einer Auftritt machen kann.
Aber Übung macht der Meister, wie ein bekanntes Sprichwort schon sagt. Als ich für „mein“ Verein das erste Mal eine Mitgliederversammlung leitete, war ich voller Spannung. Das zweite Mal war schon entspannter.
Da ich mich jetzt bewusst bin, dass Vorträge dazu beitragen das Thema „Das Leben im Alltag mit einer Hörbeeinträchtigung“ mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und man besser diskutieren kann, bin ich froh, das ich meine Schüchternheit ablegen konnte.

Aus „Kann nicht“ wird bei mir meistens „das wollen wir noch mal sehen“. Das bedeutet nicht das ich zwecklos meine Ziele verfolge, sondern das ich versuche meine Ziele entweder auf andere Weise zu erreichen, oder meine Ziele an die bestehende Möglichkeiten anpasse.
In diesem Sinne möchte ich darum Alle ermutigen nicht aufzugeben, wenn man ein Ziel erreichen möchte. Statt zu denken „Das kann ich nicht mit meiner (Hör)Beeinträchtigung“, kann man besser denken „Wie kann ich mein Ziel, mit oder ohne Umwegen, erreichen mit meiner (Hör)Beeinträchtigung“.
Mein Beispiel hier zeigt: es lohnt sich, auch für Sie!

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