Dezember


Dezember

Quelle: http://www.freeimages.com/photo/happy-snowman-1406992

Es ist wieder Dezember, die Zeit des Jahres, dass überall Weihnachtsessen, Ende Jahresessen oder einfach ein gemütliches Essen unter Kollegen bevorstehen. Nun muss ich gestehen, dass ich gerne essen gehe und mit guten Tischgesellen, macht es mir richtig Spass. Anstrengend ist es für mich aber schon. Oft haben die Restaurants eine dunklere Ambiente und Hintergrundmusik. Für Hörbeeinträchtigen ist es dann manchmal recht schwer ein Gespräch zu führen, da man vermehrt auf Ablesen angewiesen ist. Wenn man es dann auch noch mit einer grosse Gruppe und volles Restaurant zu tun hat, dann ist ein Hörbeeinträchtige nachher entweder todmüde oder er/sie hat sich kaum an die Gespräche teilgenommen und vor allem das Essen genossen.

So gibt es einmal im Jahr ein Essen für alle Freiwilligen im Altersheim wo ich Freiwillige Mitarbeiterin bin. Es ist absolut eine schöne Geste vom Altersheim und ein Dankeschön für das Engagement aller Freiwilligen. Ich habe selbst einmal daran teilgenommen, konnte aber nur mit grösster Mühe mit einer meiner Nachbarn kommunizieren. Der Hintergrundlärm war bei so vielen Leute für mich einfach viel zu gross damit ich überhaupt ein Gespräch führen konnte. Die Jahren darauf bin ich nicht mehr gegangen, weil es für mich keinen Sinn machte. Aber eigentlich ist es doch schade, da es eine gute Möglichkeit sei, mit anderen Freiwilligen in Kontakt zu kommen. So entscheide ich aber für mich bei jeder Gelegenheit, ob ich teilnehme oder nicht. Natürlich versuche ich so viel wie möglich für Teilnahme zu entscheiden, da ich mich nicht isolieren möchte, aber manchmal weiss man erfahrungsgemäss, dass Teilnahme nichts bringt. Zum Glück passiert es nur selten, dass ich wirklich ablehnen muss.

Heute war ich für unsere Vorstand auf der Suche nach einem passenden Restaurant für das jährliche Vorstandsessen (Jawohl, auch wir folgen die Tradition). Da wir alle im Vorstand Hörbeeinträchtigt sind, ist es noch nicht so einfach etwas geeignetes zu finden. Vor allem der Akustik muss stimmen und die Beleuchtung soll ebenfalls nicht zu spärlich sein. Und, das Restaurant soll nicht zu voll sein, oder eine ruhige Ecke haben.

Es ist schon erstaunlich, bei so viele Restaurants im Grossstadt, wie wenige Restaurants diesen Kriterien entsprechen. Dann noch ganz abgesehen von den Preisen natürlich.

Am einfachsten wäre doch, alle bei sich zu Hause einzuladen, dort kann man die Ambiente ja selbst in der Hand nehmen. Dabei muss man aber über genügend Platz verfügen und selber Kochen. Bei mir wäre das wohl eher eine Herausforderung. Also, habe ich mich nach eine andere Alternative umgeschaut. Und ich denke, ich habe die Lösung gefunden. Und zwar bei mir ganz in der Nähe. Ich wohne ja nicht im Grossstadt selber und das macht schon mal ein Unterschied. Jetzt nur noch hoffen, es wird meine Vorstandskollegen auch gefallen ….

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4 Gedanken zu “Dezember

      1. Ich versuche zumindest den Personen zu folgen die mir am nächsten sitzen. Ansonsten beteilige ich mich eher nicht am Gespräch. Aber meistens geh ich sowieso nur mit einer Person essen zu einer Zeit wo wenig Leute dort sind.

        Gefällt 1 Person

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