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Quelle:© Alexreller | Dreamstime Stock Photos & Stock Free Images

Jawohl … nie gedacht, trotzdem geschafft: Dieser Beitrag ist mein 50.! Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Was ich mir als „Geburtstagsgeschenk“ zu 50. Beitrag wünsche? Nur ein bisschen mehr Interaktion mit den Lesern. Es würde mir sehr gefallen wenn wir ein bisschen mehr über das Thema „Schwerhörigkeit im Alltag“ diskutieren könnten, liebe Leser. Aufklärung und Verständnis sind so wichtig, für alle Hörbeeinträchtigte. Weil eine Hörbeeinträchtigung eine fast unsichtbare Beeinträchtigung ist, leben noch zu viele Hörbeeinträchtigte sehr isoliert und das ist schade.
Hm, da fällt mir doch gerade ein, vielleicht sollte ich halt einen „Tag der Hörbeeinträchtigte“ wünschen. Was meinen Sie denn dazu? Wäre das eine gute Idee? Wenn ja, wie sollten wir das angehen und promoten? Alle Ideen sind herzlich willkommen.

Als ich mit diesem Blog angefangen habe, war es für mich anfänglich nur ein Experiment. Ich hatte überhaupt keine Ahnung wie ich es angehen sollte und habe einfach angefangen zu schreiben. Nach ein paar Beiträge, schmeckte es nach mehr und habe ich ein paar professionelle Kontakte um Rückmeldung gebeten. Das Resultat haben Sie ja lesen dürfen. Es hat mich sehr gefreut, dass die Rückmeldungen die ich erhalten habe, bisher positiv waren. Und den „Liebster Blog Award“ war absolut ein Höhepunkt in meinem kurzen Blogleben!
Über mehr Rückmeldungen würde ich mich besonders freuen. Schliesslich schreibe ich diesen Blog nicht für mich, sondern für Sie, liebe Leser. Also: bitte … sagt es weiter.

Unsere Gesellschaft ist heutzutage schnell, sehr schnell. Und soll noch schneller werden: schnellere Internetverbindung, schnellere Zugriff auf Daten, schneller elektronisch Zahlen, schneller Kommunizieren, wobei letzteres nicht immer eine Verbesserung beinhaltet, und so weiter. Es gibt immer weniger Platz für Dinge und vor allem für Menschen die halt weniger schnell sind: ältere Leute und Beeinträchtigte. Zum Glück wird die hiesige Generation Hörbeeinträchtigte immer mehr selbstständig und das freut mich. Leider aber, fallen vor allem Hörbeeinträchtigte noch zu oft so zu sagen „ausserhalb des Bootes“ (einen Niederländischen Ausdruck, was mehr oder weniger bedeutet dass sie am Rande der Gesellschaft stehen). Zum Kommunizieren, zum Verstehen und um verstanden zu werden braucht es ein bisschen mehr Zeit. Und die Zeit wird oft nicht genommen, weil man zu ungeduldig ist. Wie oft ich selbst nicht schon hörte „ach, lass auch nur“ oder „ach, ist nicht wichtig“ wenn ich etwas nicht verstand und ein paar Mal nachfragen musste. Meine Reaktion ist dann immer: „Nein! Nicht „lass nur“! Ich möchte einfach verstehen was du sagst und im Gespräch mitkommen. Das ist mir wichtig.“

Also, ich habe vor noch mindestens 50 weitere Beiträge zu schreiben und habe mir zum Ziel gestellt, das Thema dieses Blogs ein klein bisschen mehr unter den Menschen zu bringen, auch Guthörenden. Machen Sie mit? Das wäre das grösste 50. Geburtstagsgeschenk!

Ich möchte meine Leser an dieser Stelle ganz herzlich für ihr Interesse danken!

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2 Gedanken zu “50

  1. Guten Tag

    Ich bin selber schwerhörig, aber nicht von Geburt an. Wenn ich alleine bin, dann kann ich sagen: Ich bin schwerhörig, na und?
    Denn ich bin ja der gleiche Mensch wie früher. Aber wenn ich mit meiner Hörbehinderung nach draussen gehe, wenn mir andere „Guthörende“ mit ihren Kommentaren, ihrem Unverständnis oder Ignoranz begegnen zum Thema Hörbehinderung, ja, dann kann ich nicht sagen: Ich bin schwerhörig, na und? Denn in solchen Situationen tut meine Hörbehinderung richtig weh, Ich fühle mich einsam, mitten unter Menschen. Um den Menschen klar zu machen, was es bedeutet schwerhörig aber eben nicht taub zu sein, habe ich selber einen Artikel zu dem Thema geschrieben: Schwerhörigkeit-das stille Geheimnis.

    Ich freue mich, über Ihren Blogg zum Thema Hörbehinderung. Denn auch ich plädiere für besseres Verständnis mit Schwerhörigen!
    Weiterhin viel Erfolg und Hoch die Ohren
    Tatiana

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Tatiana, vielen Dank für dein Kommentar!! Es tut mir aufrichtig leid dass du dich in den „Aussenwelt“ einsam fühlst. Ja, eine Hörbeeinträchtigung ist nicht einfach und tut manchmal weh. Auch ich bin erst spät Schwerhörig geworden, kann mich aber kaum noch daran erinnern wie ich früher gehört habe. Jedoch, habe ich mich von meine Hörbeeinträchtigung nie gross beeinträchtigen lassen! Da eine Hörbeeinträchtigung eine Stille und Unsichtbare Beeinträchtigung ist, ist es wichtig dass wir unsere Erfahrungen erzählen und uns vor allem nicht zurück ziehen. Wir sollen die „aussenwelt“ ja eben zeigen was wir brauchen!! Sehr gut, dass du ein Artikel geschrieben hast. Ich möchte es gerne lesen. Also, bleibe bitte unter die Menschen und zeige, dass man auch mit Hörbeeinträchtigung gut leben kann. Hoch den Kopf und die Ohren!

      Gefällt mir

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