Schwimmen


outdoor swimming pool and summer sunshine at bondi beach

Quelle: http://www.freeimages.co.uk/galleries/sports/lifestyle/slides/beach_side_swimming_australia_PB181577.htm

In die vergangenen Hitzetage habe ich mich überlegt, ob ich nicht mal schwimmen gehen sollte. Eigentlich wäre ich gerne gegangen, weil ich an sich gerne schwimme, aber es gab ein paar Dinge die mich zurückhielten.
Erstens waren die Schwimmbäder überfüllt und ich mag wirklich keine Menschenmenge. Wahrscheinlich weil ich nicht so lang bin (und nein, meine Länge werde ich hier nicht verraten!) fühle ich mich schnell eingeengt.
Zweitens läuft man beim Schwimmen schneller Risiko auf Mittelohrenentzündungen.
Hauptgrund war aber, dass ich mich ohne Brille und Hörgeräte ins Wasser sehr verloren fühle. Ins Wasser höre und sehe ich nicht viel. Und das macht mich sehr unsicher, vor allem bei den vielen Menschen.

Als Flachländerin, habe ich natürlich schwimmen gelernt. Wir hatten jede Woche Schulschwimmen. Anfänglich hatte ich Angst vor dem Wasser und den vielen Mittelohrentzündungen waren auch nicht besonders erforderlich. Als ich denn endlich „den Geschmack“ von schwimmen bekommen hatte, lernte ich ziemlich schnell. Nur tauchen dürfte ich wegen des Trommelfells nicht, aber das war nicht so schlimm. Kurz danach hörte das Schulschwimmen auf und war ich nur wenig ins Wasser.
Später, als ich einem Schwimmbad gegenüber wohnte, bin ich auch nicht hingegangen, obwohl ich noch immer gerne schwimme.

Als ich, jetzt sehr lange her, mal ein paar Wochen in London war, mit meiner Cousine, war es so heiss, dass wir uns entschieden dort ins Schwimmbad zu gehen. So gesagt, so getan. Meine Cousine hat ein paar Mal getaucht während ich versuchte meine Bahnen zu schwimmen und alles ging gut. Bis mir auf einmal bewusst war, dass mein Name durchgesagt wurde. Ich hatte damals noch keine Hörgeräte, aber meine Ohren waren einigermassen wasserdicht zugestopft und ich trug eine Bademütze dazu. Also dauerte es eine Weile bis ich auf die Durchsage aufmerksam wurde.
Als ich mich dann sofort meldete, stellte sich heraus dass meine Cousine scheinbar auf einer Person getaucht war und eine blutende Kopfwunde hatte. Per Ambulanz wurden wir ins Spital gebracht wo ihre Wunde genäht werden musste. Wir hatten „glück“ das die Wunde ziemlich lange blutete, und meine Cousine deshalb schnell genäht wurde. Ausser schlimmen Kopfschmerzen und Schrecken, kam sie zum Glück glimpflich davon. Im Nachhinein hatten wir ein „exklusives“ Erlebnis: im britischen Ambulanz und Spital!

Wenn ich aber jetzt ins Schwimmbad gehen würde, hätte ich schon ein wenig Angst etwa welche Warnzeichen oder so nicht mitzubekommen, weil nicht nur meine Ohren sondern auch meine Sicht nicht besonders hervorragend sind.
Ich muss mich aber noch mal überlegen, was ich bei der nächsten Hitzewelle mache. Vielleicht, dass ich mir dann doch noch anders überlege und meinem Mann als Ohren und Sicht mitbringe. Wahrscheinlich habe ich noch ein Jahr Überlegungszeit, weil die Hitzewelle morgen zu enden scheint ….

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s