Soziale Netzwerke


soziales netzwerk
Quelle: http://all-free-download.com/free-photos/download/system_network_news_214349.html Author: geralt

Für viele Hörbeeinträchtigte Menschen, sind die hiesige sogenannte Soziale Netzwerke sehr wichtige Kommunikationsmittel. Man kann einfacher Freundschaften pflegen, rasch miteinander kommunizieren und in Kontakt bleiben.
Selbst bin ich „nur“ auf drei Soziale Netzwerken und das reicht mir vollkommen. Um all die Kontakte zu pflegen, braucht man doch relativ viel Zeit. So bin ich zum Beispiel Mitglied einer geheimen Katzengruppe (ich bin nun einmal eine Katzenliebhaberin!) und untereinander wird ziemlich viel geschrieben oder gezeigt. Katzenfotos und –Videos wohl zu verstehen.
Auch habe ich schon über die sozialen Netzwerke alte Bekannten und Freunden wieder gefunden. Das ist natürlich sehr schön.

Trotzdem bin ich sehr vorsichtig, weil es gibt genug Beispiele wo in die sozialen Netzwerke Publiziertes wie einen Bumerang zurückgekommen ist. Bewerbungskandidaten die wegen Facebook Fotos abgewiesen worden sind, weil der potenzielle Arbeitgeber sie gegoogelt hat.
Ein weiteres, bekanntes Risiko der sozialen Netzwerke, sind Vereinsamung und Isolation. Es gibt ja Beispiele von Leuten die sich nicht mehr persönlich mit Freunden oder Bekannten treffen, sondern nur in Soziale Netzwerke verkehren. Oder Leute die über die sozialen Netzwerke gemobbt werden. Dies scheint häufig unter jüngere Menschen der Fall zu sein.

Wie es auch sei, die sozialen Netzwerke sind nicht mehr aus unsere Gesellschaft weg zu denken und meine persönliche Erfahrungen mit Soziale Netzwerke sind bisher positiv. Weil meine Mutter und ich soweit auseinander wohnen, benutzen wir auch oft Skype, statt das Telefon. Und das ist auch gut so, da ich mich weniger anstrengen muss, wir uns sehen können und ich bei normaler Funktionalität von Skype auch ein wenig absehen kann. Oder wir schicken uns ein SMS (oder zwei, drei … ).
Über meinem Handy telefoniere ich seit einiger Jahre in Prinzip nicht mehr, nur Ausnahmsweise mit meiner Mutter. Neulich wurde ich ein paar Mal übers Handy von meiner Zahnarzt angerufen, wegen einer Terminverschiebung. Ich habe den Anruf nicht beantwortet, sondern bin einfach hingegangen und habe sie Sache gelöst.

Es ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung, dass Hörbeeinträchtigte nicht mehr auf das Telefon angewiesen sind, sondern auch schriftlich oder sogar visuell sich mit anderen austauschen können. Zu meiner grossen Überraschung habe ich neulich welche Freundinnen aus „meiner“ Katzengruppe wissen lassen, dass ich nach London komme und obwohl wir uns noch nie persönlich begegnet sind, wurden meinen Mann und ich zum Lunch, Abendessen und sogar zur Übernachtung eingeladen. Es ist wirklich erstaunlich wie freundlich und gastfreundlich Leute Unbekannten gegenüber sein können. Ich freue mich denn auch sehr auf unserem Aufenthalt in London und ein paar Freunde aus meinen soziale Netzwerkkontakte persönlich kennen zu lernen. Für Kontakte sind Soziale Netzwerke zwar gut, aber meiner Meinung nach noch immer kein Ersatz für eine persönliche Begegnung.

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