Hörgeräte


Hörgeräte
Quelle: http://www.freeimages.com/photo/hearing-impaired-1307604

Heute kam mir ein Artikel über Hörgeräte der Zukunft unter Augen, das ich Ihnen nicht vorenthalten will.

Das Hörgerät der Zukunft kann Lippen lesen
Zukunftsmusik für Hörbehinderte: Forscher in England entwickeln ein Hörgerät, das Lippen lesen kann. Die Vorarbeit hierfür leistete die ETH Zürich.
Ein Hörgerät, das Lippen lesen kann: In den nächsten Jahren könnte diese futuristische Technologie zur Realität werden. In einem Pilotprojekt entwickeln Forscher und Ärzte an der schottischen Universität Stirling ein lippenlesendes Hörgerät, das kommenden Generationen hörbehinderter Menschen helfen soll.
Mit dem Apparat will man also nicht nur Laute akustisch verstärken, auch Mundbewegungen soll das Gerät registrieren können: Eine Miniaturkamera – an der Brille, einer Halskette oder auch am Ohrring montiert – nimmt dabei die Mundbewegungen auf. Die visuellen Aufnahmen sollen danach in auditive Signale umgewandelt werden – besonders in lärmiger Umgebung soll der Apparat von Vorteilen sein.

(Quelle: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/reiskorn-im-ohr.php)

Gute Nachrichten für Hörgeräteträger also. Obwohl ich mich selbst schon seit Anfang meines Hörverlustes angewöhnt habe abzulesen (ablesen ist schon ein bisschen mehr als „nur“ Lippenlesen und beachtet auch die Körpersprache im Ganzen), wäre so ein Hörgerät mir schon willkommen. Alles was das Leben einer Hörbeeinträchtigte leichter und weniger ermüdend macht, ist ein grosser Fortschritt.

Wussten Sie, dass für Hörbeeinträchtigten das Hören so viel Energie kostet, das Müdigkeit einer der meistgehörten Beschwerden ist? Nach einem Tag voller Kommunikation, bin ich selbst am Abend meistens ziemlich fertig. Da ich mir das bewusst bin, richte ich meinen Terminkalender danach aus insofern das geht. Das bedeutet, dass ich wichtige Gespräche oder Treffen am liebsten in der Morgen oder frühen Mittag vereinbare, damit ich noch einigermassen fit bin. Und das ich anstrengende Anlässe so viel wie möglich verbreitet abmache, sicher nicht zu viel nacheinander.

Klar, es gibt natürlich Situationen in dem das nicht ganz klappt und dann versuche ich das beste daraus zu machen. Rauchen tue ich nicht, kann mich also nicht für eine Zigarette zurückziehen wenn es mir mal zu viel wird, aber einmal mehr oder länger auf die Toilette zu Ruhe kommen nach all dem Reden/Hören fällt ja niemand so auf.
Ruhepausen sind für Hörbeeinträchtigte also besonders wichtig. Nicht immer einfach zu verwirklichen, aber es gibt gute Kurse und Hilfsmittel die dabei unterstützen und einem lernen besser damit umzugehen.

Dass die Technik für Hörgeräte, wie bei CIs, immer weiter vorangeht merke ich schon jedes Mal wenn ich neue Hörgeräte brauche. Und das ist alle 6 bis 7 Jahr. Und von die Neuigkeiten profitiere ich immer wieder gern. Ich bin mal gespannt, meine hiesigen Hörgeräte sind jetzt 4 Jahre alt, was sich so alles in ein paar Jahre wieder verbessert hat!

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